Guía sobre qué llevar o cómo vestir en un funeral
Aprende a vestir con respeto y consideración en un funeral, una guía práctica para acompañar a tus seres queridos en momentos difíciles.

"Der größte Komiker der französischen Literatur. Autor von 'Der eingebildete Kranke', 'Tartuffe' und 'Der Menschenfeind'."
“Ici repose Jean-Baptiste Poquelin de Molière”
“Hier ruht Jean-Baptiste Poquelin de Molière”
Este espacio resalta la tumba real en el cementerio.
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Jean-Baptiste Poquelin, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Molière, war das größte Genie der französischen Komödie und einer der einflussreichsten Dramatiker der Weltliteratur. Geboren 1622 in Paris, schrieb Molière nicht nur Werke, die heute Säulen des Theaters sind, sondern trat auch selbst in ihnen auf und leitete seine eigene Kompanie. Oft sah er sich der Zensur und dem Zorn der Mächtigen aufgrund seiner scharfen sozialen Satire gegenüber. Seine Fähigkeit, die menschlichen Laster durch Humor zu sezieren, machte ihn zum Favoriten des „Sonnenkönigs“ Ludwig XIV., aber auch zum Feind der Kirche und der konservativsten Kreise.
Als Sohn eines wohlhabenden königlichen Tapezierers war Jean-Baptiste für ein komfortables Leben am Hof bestimmt. Doch seine Leidenschaft für das Theater führte ihn dazu, das „Illustre Théâtre“ zusammen mit der Familie Béjart zu gründen. Nach Jahren der Entbehrungen und anfänglicher Misserfolge, die ihn sogar wegen Schulden ins Gefängnis brachten, tourte seine Kompanie dreizehn Jahre lang durch die französischen Provinzen – eine entscheidende Lernphase, in der er seine Technik und sein tiefes Verständnis der menschlichen Psychologie verfeinerte. 1658 kehrte er nach Paris zurück, wo sein Stück *Die lächerlichen Preziösen* ihn endgültig etablierte.
Molière erfand die „Sittenkomödie“, in der der Humor nicht mehr bloß närrisch war, sondern zum Spiegel der Gesellschaft wurde. In *Der Tartuffe* griff er die religiöse Heuchelei so scharf an, dass das Stück jahrelang verboten wurde. In *Der Menschenfeind* erkundete er die Einsamkeit des ehrlichen Menschen in einer Welt der Scheinheiligkeit, und in *Der Geizige* stellte er die Blindheit dar, die durch Gier entsteht. Seine Figuren, wie Arpagon oder Tartuffe, sind zu Archetypen universeller menschlicher Fehler im allgemeinen Sprachgebrauch geworden.
Das Leben Molières endete auf die theatralischste Weise. Am 17. Februar 1673, während der vierten Aufführung seines letzten Stücks, *Der eingebildete Kranke* (in dem er selbst einen Mann spielte, der immer glaubt, zu sterben), erlitt Molière während eines Hustenanfalls und Blutspuckens einen Zusammenbruch. Trotz seines Zustands bestand er darauf, die Vorstellung zu beenden, um die Mitglieder seiner Kompanie nicht zu enttäuschen. Wenige Stunden später starb er in seinem Haus, ohne die letzten Sakramente empfangen zu haben, da zu jener Zeit Schauspielern die Beerdigung in geweihter Erde verweigert wurde.
Wegen seines Berufs als Schauspieler weigerte sich die Kirche zunächst, ihn zu beerdigen. Es bedurfte der direkten Intervention Ludwig XIV., um ihm eine diskrete Beerdigung in der Nacht und ohne Pomp auf dem Friedhof von Saint-Joseph zu ermöglichen. Während der Französischen Revolution wurden seine vermeintlichen Überreste ins Panthéon überführt und schließlich 1817 auf den neu geschaffenen Friedhof von Père Lachaise, wo er heute neben seinem Freund La Fontaine ruht. Sein Büste ziert ein Grab, das ein Ort der Verehrung für alle Theaterliebhaber ist und uns daran erinnert, dass das Lachen das mächtigste Werkzeug ist, um die Wahrheit zu sagen.
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